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Die frühkindliche Sprachbildung und Sprachförderung ist ein wichtiges bildungspolitisches Anliegen der Gemeinde. Das Konzept zur Sprachförderung orientiert sich an der individuellen Entwicklung und an den Bildungsprozessen der Kinder. Deshalb sollen Kinder von Anfang an Unterstützung und Förderung erfahren. Die Sprachkompetenz aller Kinder wird durch eine ganzheitlich ausgerichtete Sprachbildung während der gesamten Kindergartenzeit gefördert. Hauptziele sind dabei:

  • Unterstützung der Kinder mit Migrationshintergrund beim Erwerb der deutschen Sprache
  • Hilfe beim Abbau der Sprachbarrieren

Wichtige Punkte zur Sprachförderung bzw. zum Spracherwerb

1. Differenzierung zwischen Sprachförderung bei Sprachauffälligkeit und Sprachförderung zum Erwerb einer Zweitsprache

2. Grundvoraussetzung für die Arbeit mit Kindern und deren Eltern ist die Akzeptanz der Muttersprache

 

Weitere Informationen:

  • Impuls zur Sprachförderung ging 1973 von der Fortbildungsstätte der ev. Landeskirche Kloster Denkendorf aus
  • Die Sprachhilfe wird inzwischen in zahlreichen Städten und Gemeinde in Baden-Württemberg umgesetzt
  • Die Sprachhilfe ist ein zusätzliches Angebot im Kindergarten und in der Schule
  • Dachverband stellt sicher, dass Sprachhelferinnen auf ihre Arbeit mit Kindern vorbereitet werden
  • Regelmäßige fachliche Unterstützung und Begleitung von Mentorinnen
  • Die Sprach- und Hausaufgabenhilfe wird vom Kultusministerium Baden-Württemberg mit dem Programm „Sprachförderung in allen Tageseinrichtungen für Kinder mit Zusatzbedarf (SPATZ)" unterstützt

 

Sprachhilfe im Kindergarten

  • Kinder bekommen die Möglichkeit ihre sprachlichen Kompetenzen zu erweitern
  • Arbeiten in Kleingruppen (3 – 7 Kinder)
  • Themen orientieren sich am Kindergartenalltag, an aktuellen Geschehnissen und an den individuellen Bedürfnissen der Kinder
  • Auf freies Sprechen wird großen Wert gelegt

 

Hausaufgabenhilfe - Sprachförderung

  • Kinder werden in der Zeit von SOA (Selbstorientiertes Arbeiten) von Schulsprachhelferinnen betreut
  • Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse eines Schülers → kein starres Sprachförderprogramm
  • Im Vordergrund steht die Vertiefung der sprachlichen Fähigkeiten
  • Hausaufgabenhilfe mit Sprachförderung ist keine Nachhilfe!