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Die Gruppengr├Â├čen und Regeln f├╝r Trainings- und ├ťbungsbetrieb der Sportvereine sowie f├╝r den Unterricht in Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen bleiben trotz Pandemiestufe 3 bestehen. Das Kultusministerium und das Sozialministerium haben die Corona-Verordnungen f├╝r Sport und Musikschulen entsprechend angepasst.

Um den Status quo beim Trainings- und ├ťbungsbetrieb der Sportvereine sowie beim Unterricht an Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen in Baden-W├╝rttemberg zu erhalten und Rechtssicherheit zu schaffen, haben das Ministerium f├╝r Soziales und Integration sowie das Ministerium f├╝r Kultus, Jugend und Sport die Corona-Verordnung Sport und die Corona-Verordnung Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen angepasst. Diese haben sie am 22. Oktober 2020 notverk├╝ndet. Damit bleiben bei organisierten Angeboten, f├╝r die ein Hygienekonzept erstellt worden ist, Trainingsgruppen sowie Gruppen im Musik- und Kunstunterricht mit bis zu 20 Personen erlaubt.

Im Sport kann von dieser maximalen Regelgruppengr├Â├če weiterhin abgewichen werden, wenn ein Sportler seine ├ťbungen an einem festen Standort aus├╝bt und dabei der Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Sportlern dauerhaft gewahrt bleibt (zum Beispiel beim Yoga, Gymnastik) oder sportartspezifische Trainings- und Spielsituationen mehr Sportlerinnen oder Sportler erforderlich machen (zum Beispiel beim Fu├čball). In diesen Situationen k├Ânnen auch mehr als 20 Personen gemeinsam trainieren.

Durch die neue, seit 19. Oktober g├╝ltige Corona-Verordnung des Landes war es zuvor zu Unsicherheiten gekommen. Sie beschr├Ąnkt Ansammlungen auf ├Âffentlichen Pl├Ątzen und im privaten Bereich auf maximal zwei Haushalte oder bis zu zehn Personen. Da die Angebote von Sportvereinen, Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen einen festen Beginn und ein festes Ende haben und auf Basis eines Hygienekonzepts und unter strengen Auflagen stattfinden, handelt es sich hierbei rechtlich betrachtet nicht um Ansammlungen, sondern um Veranstaltungen. Die bew├Ąhrten Auflagen gelten weiter, so m├╝ssen zum Beispiel die Teilnehmer dokumentiert werden, um Infektionsketten nachvollziehen zu k├Ânnen.