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Die Kernzeitbetreuung im Taubennest (07.00 Uhr – 07.45 Uhr) findet, aufgrund der geringen Anzahl zu betreuender Kinder, in der Zeit nach den Osterferien bis zum Beginn der Sommerferien nicht statt.

Im neuen Schuljahr wird die Kernzeitbetreuung wieder angeboten.

Der Gemeinderatswahlausschuss hat bei seiner öffentlichen Sitzung am Montagabend, den 01. April 2019 alle eingereichten Listen für die Gemeinderatswahl zugelassen.

Neben der Europa- und der Kreistagswahl finden am 26. Mai 2019 auch die Wahlen des neuen Gemeinderates statt. „Die Gemeinderatswahl ist mit Abstand die aufwendigste und komplizierteste Wahl“ so die Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses Heike Kettner, insbesondere da es in der Gemeinde Sontheim an der Brenz die unechte Teilortswahl gibt. Bei der Ausschusssitzung wurden unter anderem die eingegangenen Wahlvorschläge geprüft und über deren Zulassungen entschieden.

Hauptamtsleiter Martin Hofman berichtete, dass alle Vorschläge geprüft und dabei lediglich „ein paar Kleinigkeiten“ gefunden wurden, die noch korrigiert werden mussten. Diese Formalitäten konnten aber bereits im Vorfeld der Sitzung mit dem Beteiligten bereinigt werden.

Insgesamt wurden alle drei eingereichten Wahlvorschläge für den Gemeinderat zugelassen. Festgelegt wurde außerdem, dass sich die Reihenfolge der Bekanntmachung der Wahlvorschläge nach den Stimmen der letzten Gemeinderatswahl richtet. An erster Stelle steht demnach der Wahlvorschlag der FWV, danach folgen die Wahlvorschläge von SPD und der CDU.

Weiterhin wurde beschlossen, dass am Wahltag selbst zunächst nur die Europa- und die Kreistagswahl ausgezählt werden. Danach gibt es eine Unterbrechung und Verlegung der Sitzung zur Ermittlung und Feststellung der Abstimmungsergebnisse in den Wahlbezirken. Das bedeutet konkret, dass die Auszählung der Gemeinderatswahl am nächsten Tag zentral im Rathaus der Gemeinde stattfinden wird.

Rund 100 Gäste konnten Verbandsdirektor Thomas Eble und Landrat Klaus Pavel am 18. März zum Fahrdienstreffen im Landratsamt in Aalen begrüßen. Wie bereits in den letzten Jahren, hatte der Regionalverband Ostwürttemberg im Rahmen des Projekts KOMOBIL2035 alle Fahrdienste der Region zu einem Informations- und Austauschtreffen eingeladen.

IMG 3294Die Vertreter der 35 ehrenamtlichen Mobilitätsangebote der Region Ostwürttemberg nutzten die Gelegenheit, um dem Landesverkehrsminister ihre Anliegen vorzutragen. Winfried Hermann kam zum Treffen der Fahrdienste, um über die Verbindung von Ehrenamt und Mobilität im Ländlichen Raum zu sprechen. Er versprach über eine Ausweitung der Verwaltungskostenpauschale nachzudenken, die bisher nur von vollöffentlichen Verkehren, wie Bürgerbussen, in Anspruch genommen werden kann. Die meisten Fahrdienste bieten ihre Dienste nur für bestimmte Personengruppen, z.B. Senioren an und können die Pauschale deshalb nicht nutzen.

Minister Hermann betonte aber, dass auch die Kommunen und Landkreise ihren Beitrag zur Unterstützung der Fahrdienste leisten müssen. Nicht nur finanzielle Hilfen, auch hauptamtliche Unterstützung sei gefragt, um Ehrenamtliche zu entlasten. Schließlich wolle ein ehrenamtlicher Fahrer nicht abends auch noch Verwaltungsaufgaben übernehmen.

IMG 3285Das Projekt KOMOBIL2035 wurde vom Verkehrsminister als gutes Beispiel dafür genannt, wie Fahrdienste unterstützt werden können. Die ehrenamtlich getragenen Mobilitätsangebote in der Region seien eine notwendige und gute Ergänzung, dort wo der ÖPNV nicht mehr funktioniere. Im Netzwerk von ehrenamtlichen, kollektiven aber auch öffentlichen Nahverkehrsangeboten zeigt das Projekt Kooperationsformen auf und stellt die Beratung von engagierten Bürgern und Kommunen, die neue Verkehrsangebote eröffnen wollen, in den Mittelpunkt. Durch KOMOBIL2035 haben die Ehrenamtlichen einen Ansprechpartner, der bereits bestehende Mobilitätsinitiativen unterstützt und Kooperationen untereinander anregt. Bedarf sieht Hermann auf dem Land aber nicht nur bei Mobilitätsangeboten. Auch weitere Einrichtungen der Daseinsvorsorge wie Ärzte, Apotheken, ein Dorfladen oder die Erhaltung einer Gaststätte müssten Unterstützung erfahren.

Fachhochschule für_öffentliche_Verwaltung_KehlWäre es nicht spannend, wenn man das Miteinander und das Gemeinwohl aktiv gestalten kann? Wäre es nicht eine tolle Aufgabe, die Weiterentwicklung von Staat und Kommunen aktiv zu prägen und über die Zukunft einer Gemeinde zu entscheiden?
Ob man nun Landtagswahlen organisiert, Kulturveranstaltungen plant, Mitarbeitende auswählt, über Bauanträge entscheidet oder auf dem Standesamt arbeitet – Die öffentliche Verwaltung bietet als Arbeitgeberin jede Menge.

Hat man erst an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl studiert und das Bachelorstudium „Gehobener Verwaltungsdienst – Public Management“ in der Tasche, ist es oft nur ein Katzensprung zur Führungsposition in der öffentlichen Verwaltung.

Im diesem Bachelorstudiengang studiert man nicht nur an der Hochschule, sondern lernt schon während der einjährigen Praxiszeit die vielfältigen Aufgaben und Ämter der öffentlichen Verwaltung kennen. Einige der Studierenden sammeln diese Erfahrungen auch während eines dreimonatigen Praktikums im Ausland. Da kommt keine Langeweile auf!
Als Beamtenanwärter erhalten die Studierenden zudem monatlich rund 1.200,00 Euro.

Dass der öffentliche Dienst spannend ist, davon können sich Interessierte bei der Schnupperaktion in den Osterferien selbst überzeugen. Am 24. und 25. April 2019 können die Teilnehmenden in verschiedene Vorlesungen der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl reinschnuppern. Bei der Vorstellung der Hochschule und den Studienmöglichkeiten werden alle Fragen beantwortet und beim Campus-Rundgang lernen die Interessierten von aktuell Studierenden das Leben am Campus kennen.

Interessiert?
Bei Interesse melden Sie sich bitte unter www.hs-kehl.de an. Auf der Homepage und bei Renée Arnold erhalten Sie weitere Informationen zum Programm. Sie erreichen Frau Arnold unter: (07851/894-141 und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Bachelor Public Management – Qualifizierter Nachwuchs gesucht

Der demografische Wandel macht auch vor der öffentlichen Verwaltung nicht Halt. Die Berufsaussichten für die Kehler Absolvierenden sind hervorragend.

Frühzeitig fürs Studium und einen Praktikumsplatz bewerben! Das Bewerbungsverfahren für den Bachelorstudiengang „Gehobener Verwaltungsdienst – Public Management (B.A.)“ mit Studienbeginn im September 2020 beginnt am 1. April und endet am 1. Oktober 2019 (www.hs-kehl.de/zulassung). Nach der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den gehobenen Verwaltungsdienst, kann nur derjenige / diejenige zum Studium zugelassen werden, der / die von der Hochschule und von einer Ausbildungsstelle ausgewählt worden ist. Wer entweder von Seiten der Hochschule oder der Ausbildungsstelle nicht ausgewählt wurde, kann kein Studium an der Hochschule beginnen.

Während der dreieinhalbjährigen Studienzeit werden die Bachelorstudierenden ausschließlich für Tätigkeiten im öffentlichen Dienst ausgebildet. Etwa 95 Prozent der Absolvierenden finden gleich nach dem Studium eine Anstellung.
Ähnlich wie bei einem Studium an der Dualen Hochschule, erhalten die Kehler Studierenden monatlich rund 1.200 Euro. Allerdings sind sie damit nicht an einen Arbeitgeber, also beispielsweise eine bestimmte Kommune oder ein bestimmtes Amt, gebunden. Sie haben vielmehr die Möglichkeit, während der 14-monatigen Praxisphase Einblicke in ganz unterschiedliche und spannende Bereiche der öffentlichen Verwaltung zu erhalten. Auch ein Auslandpraktikum ist möglich.

Derzeit sind 1.400 Studierende an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl immatrikuliert. 40 hauptamtliche Professorinnen und Professoren und rund 400 Lehrbeauftragte vermitteln den Studierenden Know-how aus Wissenschaft und Praxis. Die Studierenden profitieren dabei von den Vorlesungen in Kleingruppen.