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Achtung! Der Eichenprozessionsspinner ist in Sontheim wieder zu finden. Wer mit den giftigen Haaren der Raupen in Kontakt gekommen ist, sollte seine Kleidung sofort wechseln und sich gründlich duschen. Die giftigen Raupenhaare des Eichenprozessionsspinners können unter anderem zu entzündlichen und juckenden Hautbeschwerden sowie Atemnot führen.

Bei Hautreaktionen sollten Betroffene insbesondere einen Arzt aufsuchen, bei Atemnot sofort den Rettungsdienst alarmieren.

Unter anderem sind an folgenden Stellen sind Eichenprozessionsspinner zu finden:
- Spielplatz Eschenweg
- Sportplatz - Bergstraße

Wir bitten um entsprechende Vorsicht an den genannten Orten.

Bild GruppenbildSaint Valerys Nächte sind kurz, möchte man in Abwandlung eines angegrauten Faschingsschlagers im Rückblick auf eine viertägige Reise singen, die 90 Sontheimer über Himmelfahrt in die Normandie führte. Dort an der Alabasterküste liegt die Kleinstadt und aufgrund ihres Erscheinungsbildes wohlhabend scheint. Mitten in der Stadt befindet sich ein Yachthafen, in dem viele Segelboote und kleinere Motorboote vor Anker liegen. Je nach Wind schwappt das Wasser des Atlantiks schon mal mächtig an die Küste und lässt die Wellen an der Kaimauer und dem Leuchtturm brechen.

Die Franzosen hatten großes Programm vorbereitet, um noch besser Land und Leute, vor allem die Umgebung der „Haute Normandie“ besser kennenlernen zu dürfen. Auf der Hinfahrt an Himmelfahrt hatten die beiden Grüninger-Busse Station in Reims gemacht, wo die Kathedrale in Augenschein genommen wurde.

Am Freitag wurde zunächst der Startschuss für ein Baugebiet gegeben, das etwa vier Millionen Euro kostet und Sontheims Namen tragen wird. Gleich danach wurde eine Patchwork-Ausstellung eröffnet und hernach unter freiem Himmel ein Empfang für die Gastgeber und die deutschen Gäste seitens der Gemeinde gegeben.

Am Nachmittag führte die Fahrt zu einem der großen Bauernhöfe, die auf 500 Hektar Grund Schweinezucht und Leinanbau betreiben. Danach war ein Milchbauer Besuchsziel. Dort wird leckeres Speiseeis (25 000 Liter Eis im Jahr) hergestellt, das vor allem auch in den Restaurants leidenschaftlich nachgefragt ist.

Am Abend war dann in der prächtig geschmückten Stadthalle das ausgelassene Fest, das die Arbeit der Partnerschaftskomitees ins rechte Licht rückte und bis lange nach Mitternacht brannte.

Am Samstag führte der Ausflug nach Rouen mit zweistündiger Hafenrundfahrt und leider doch zeitlich viel zu kurzer Stadtbesichtigung. Abends folgte in der Stadthalle der eigentliche Festakt zum 25. Jahrestag der Verschwisterung zwischen Sontheim und Saint Valery.

„Wir feiern so etwas wie Silberhochzeit“, freute sich Sontheims Bürgermeister Matthias Kraut und auch Bürgermeisterin Dominique Chauvel zeigte sich bei der großen Geburtstagsparty mächtig stolz auf all jene, die als Franzosen oder als Schwaben sich verschwistert haben. Vom Fußball ging die „Eheanbahnung“ der beiden Kommunen aus und so wurde doch mit Schmerz an den unvergessenen Horst Benz erinnert, der eine der Väter der Partnerschaft war.

13 Stunden Busfahrt einschließlich Pausen waren in zwei Bussen die Sontheimer unterwegs, bis sie am Abend wohlbehalten in Saint Valery eintrafen und nach Küsschen hier und Küsschen da den Becher der Freundschaft erhoben und sofort wieder Zuhause waren – bei Freunden eben. Die Gastgeber hatten sich alle Mühe gegeben, ein dichtes Programm vorbereitet. Für die mitgekommenen Jugendlichen gab es einen Wassersporttag und damit die prima Chance, dass deutsch-französische Gruppen sich als Team einbringen konnten.

Ein künftiges Wohngebiet wurde vorgestellt. Anstelle eines Spatenstichs wurde eine Tafel mit der Aufschrift Residence Sontheim enthüllt und dort anhand von Animationen das künftige Aussehen der Doppelhäuser vorgeführt. Etwas ganz Besonderes stellt der geplante Kindergarten mit 25 Plätzen dar, der rund um die Uhr geöffnet sein wird. Der Bedarf für diese Art Kinderbetreuung ist wirklich da. Anderswo wurden schon gute Erfahrungen gemacht, betonte Dominique Chauvel.

Im uralten Fachwerkhaus, das den Namen Henry IV trägt, stellten die Brenztal-Quilter und das Atelier Patchwork (St. Valery) wunderschöne Patchwork-Arbeiten aus und wiederholten allerdings mit anderen Exponaten eine deutsch-französische Ausstellung, die bereits aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Partnerschaft in beiden Städten gezeigt wurde. „Diese Ausstellungen im Maison Henry IV sind etwas ganz Besonderes“, lobte Bürgermeister Matthias Kraut allen voran Gerda Nuiding stellvertretend für alle anderen Hobbykünstler.

Thierry Fabarez für Saint Valery und Anja Kutschera für Sontheim stehen an der Spitze des jeweiligen Partnerschaftsvereins. Der Sontheimer Partnerschaftsverein hat mehr als 70 Mitglieder und hofft auf weiteren Zulauf. Es wurden bei verschiedenen offiziellen Begegnungen Reden gehalten und dabei durchaus Akzente gesetzt. Auf die Zwischentöne kam es an. Bürgermeister Kraut hielt es mit Churchill, der einmal formuliert hatte: „Mit der französischen Sprache ist es wie mit meiner Frau: Ich liebe sie, aber ich verstehe sie nicht.“ Kraut dazu: „Mir geht es ähnlich: Ich verstehe zwar meine Frau, aber leider nicht die französische Sprache.“

Beim offiziellen Festakt zu 25 Jahre Jumelage gab es eine faustdicke Überraschung gleich zu Anfang. Dr. Walter Dollhopf, der seine Schulzeit in Frankreich zugebracht und lange den Partnerschaftsverein geführt hatte, wurde mit der Medaille „puor la Jeunesse, des Sports et de l‘Engagement Associatif“ des französischen Staates überrascht. Sie wird verliehen an Menschen, die sich auf besondere Weise im Ehrenamt über alle Maße bewährt haben. Mit äußerst bewegter Stimme dankte Dollhopf für die Ehrung, die Benjamin Gorgibus, Präsident des Comitees für die Medaille de la Jeunesse et le Sport, überbracht hatte.

Im weiteren Verlauf des Festaktes wurden Gastgeschenke ausgetauscht. Die Sontheimer fuhren mit der Nachbildung des Leuchtturms von St. Valery aus einer speziellen Wellpappe durch eine einheimische Künstlerin wieder nach Hause. Matthias Kraut hatte eine Jubiläumsfahne gestalten lassen, die die Wappen der verschwisterten Gemeinden zeigt und die Jahreszahlen 1993 und 2018 zeigt. Kraut erinnerte an die damaligen Oberhäupter Dr. Jacques Couture auf französischer und Peter Welsch auf deutscher Seite, die am 22. Mai 1993 die Partnerschaftsurkunden unterzeichneten. Bei 25 Jahren Ehe feiere man die Silberhochzeit und spüre, das mit Silber etwas veredelt wurde, machte der Redner deutlich. Viel sei für die Völkerverständigung und die Aussöhnung getan worden. Die Arbeit der Partnerschaftsvereine könne man nicht hoch genug schätzen. Allerdings müsse diese Jumelage weiter entwickelt werden: „Dazu ist unsere Partnerschaft von großer Bedeutung. Deshalb müssen sich auch künftige Generationen für den Fortbestand und die weitere Ausgestaltung einsetzen“.

Dominique Chauvel rief zu Beginn ihrer Rede alle jene auf die Bühne, die auf französischer oder deutscher Seite die Männer und Frauen der ersten Stunde gewesen sind und die Grundlage für die Jumelage erarbeitet haben. Sie erwähnte Konrad Adenauer, dessen Traum von den Vereinigten Staaten von Europa bis heute nicht in Erfüllung gegangen sei: „Wir haben die Aufgabe uns zu erinnern und wir haben vor allem die Aufgabe die Zukunft zu gestalten und dauerhaft ein Europa des Friedens und der Einheit zu bewahren“. Hier rief sie unter großem Beifall die Jugendlichen aus beiden Städten dazu auf, das Erbe der Eltern anzunehmen und in herzlicher Freundschaft weiter zu formen.

logo museumstagAm Sonntag, 13. Mai 2018, feiern die Museen in Deutschland den 41. Internationalen Museumstag. Deutschlandweit laden zahlreiche Museen zu besonderen Aktionen, Ausstellungseröffnungen oder einem Blick hinter die Kulissen ein. Auch das Schloss Brenz mit Heimatmuseum ist wieder mit dabei. Erstmals kann an diesem Tag die Sonderausstellung "Geopark Schwäbische Alb – Faszination Erdgeschichte" besichtigt werden.

Die Ausstellung möchte die geologischen und landschaftlichen Besonderheiten vor Augen führen, den Blick für geologische Phänomene vor Ort schärfen und durch das Aufzeigen von unbekannten Zusammenhängen überraschen.

Traditionell ist am Internationalen Museumstag der Eintritt ins Brenzer Schloss mit seinem Heimatmuseum frei!

faszination geologie_2Die Schwäbische Alb ist erdgeschichtlich so vielseitig wie kaum eine Landschaft in Mitteleuropa. Zur Vermittlung dieses einzigartigen Naturraums und des UNESCO Global Geoparks Schwäbische Alb dient eine Wanderausstellung des Geoparks, die ab dem 13. Mai 2018 in den Sonderausstellungsräumen im Heimatmuseum Schloß Brenz der Öffentlichkeit präsentiert wird.

Die Ausstellung möchte die geologischen und landschaftlichen Besonderheiten vor Augen führen, den Blick für geologische Phänomene vor Ort schärfen und durch das Aufzeigen von unbekannten Zusammenhängen überraschen. Was hat die schwarze Zugsalbe, die viele aus ihrer Kindheit kennen mit 180 Mio. Jahre alten Meeresbewohnern zu tun? Wie haben unscheinbare braune Kügelchen, die man heute noch vielerorts im Waldboden finden kann, den Erfolg der metallverarbeitenden Industrie auf der Alb buchstäblich ins Rollen gebracht? Oder woher stammen die schwäbischen Natursteine, die dem Berliner Olympiastadion und dem ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof ihr unverwechselbares Gesicht gaben?

„Man sieht nur was man weiß“. Im Sinne dieses Zitats von Goethe entlässt die Ausstellung den Besucher mit einem aufmerksameren Blick für die geologischen Besonderheiten und die allgegenwärtigen Spuren unserer Geschichte auf der Schwäbischen Alb.

Die Ausstellung kann während den allgemeinen Öffnungszeiten des Heimatmuseums besichtigt werden, eine zusätzliche Eintrittsgebühr für die Ausstellung wird nicht erhoben. die Ausstellung kann bis zum 15. Juli 2018 besichtigt werden.

manfred-allgaierAuf der 19. Verbandsversammlung des Zweckverbandes Kommunale Informationsverarbeitung Ulm-Reutlingen am 07. Mai 2018 in Balingen wurden weitreichende Beschlüsse der Verbandsmitglieder getroffen. Neben der Beschlussfassung zum Jahresabschluss 2017 stand insbesondere die Zustimmung der Verbandsversammlung zur Fusion des Zweckverbandes mit den Zweckverbänden Kommunale Datenverarbeitung Region Stuttgart und Kommunale Datenverarbeitung Region Baden-Franken zu einem neuen Zweckverband "Zweckverband 4IT" und dessen weiteren Zusammenarbeit mit der Datenzentrale und dem Land Baden-Württemberg in Form einer neuen Anstalt des öffentlichen Rechts mit der Bezeichnung ITEOS auf der Tagesordnung.

Die mit einer rekordverdächtuigen Anzahl anwesenden Verbandsmitglieder, darunter auch die Gemeinde Sontheim an der Brenz, stimmten nahezu einhellig der geplanten Fusion zu.

Neben diesem Grundsatzbeschluss wurden auch elf neue Mitglieder in den Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Ulm-Reutlingen aufgenommen sowie der Geschäftsführer Manfred Allgeier in den Ruhestand verabschiedet.