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Schlosserlebnistag 2018Am 17. Juni 2018 ist es wieder soweit. Zum Schlosserlebnistag laden zahlreiche Schlösser, Burgen und Gärten im ganzen Land. 2018 findet der Schlosserlebnistag bereits zum achten Mal statt: Am 17. Juni unter dem Motto „Essen und Trinken“.

Auch Schloss Brenz ist wieder mit dabei. Ein buntes Programm erwartet die Besucher. Neben Kostümführungen für Kinder, Bogenschießen und Basteln von Ritterschwertern bietet das "Kinderhaus in der Au" Kaffee und Kuchen an. Weiter gibt es bei klassischen Barockspielen Preise zu gewinnen. Im Mittelpunkt des Tages stehen damit insbesondere Familien mit ihren Kindern.

Das Programm startet ab 13.00 Uhr. Um 14.00 Uhr und 16.00 Uhr starten die Kostümführungen für Kinder, wo die Kids sich als Prinzessinnen oder Ritterknappen verkleiden können. Treffpunkt ist hier der Schlosshof.

Veranstaltet wird der Schlosserlebnistag vom Arbeitskreis "Schlösser, Burgen und Gärten Baden-Württemberg", in dem sich staatliche und private Kulturdenkmale zusammengeschlossen haben. Ziel des Vereins ist, den kulturellen und touristischen Wert dieser Monumente deutlicher in das öffentliche Bewußtsein zu rücken.

Weitere Informationen zum Schlosserlebnistag auf Schloss Brenz finden sie hier. An diesem Tag ist der Eintritt in das Schloss frei.

Geoparkfest in_Blaubeuren_2018In Blaubeuren konnten die zahlreichen Besucher am Sonntag, den 03. Juni 2018 Erdgeschichte und Archäologie anschaulich erleben. Die Stadt Blaubeuren und das Urgeschichtliche Museum waren Ausrichter des 9.Geopark-Festes des Unesco-Geoparks Schwäbische Alb.

Die Schauhöhlen der Alb, Museen, Naturschutz-und Besucherzentren beteiligten sich mit Angeboten an diesem Geopark-Fest. So zeigte das Riffmuseum Gerstetten Fossilien aus dem Jurameer vor 200 Millionen Jahren, die man unter einem Mikroskops genauer untersuchen konnte. Auch die Infostelle Schloss Brenz war mit einem Informationsstand und Mitmachaktionen vertreten. Die Besucher wurden insbesondere auch über den Schlosserlebnistag, welcher am 17. Juni 2018 auf Schloss Brenz stattfindet, informiert.

Geoparkfest 2018Jedes Jahr richtet eine der 26 Geopark Infostellen das Geoparkfest aus: Nachdem im letzten Jahr die Gemeinde Sontheim an der Brenz der Ausrichter war, ist 2018 das Urgeschichtliche Museum in Blaubeuren (urmu) der Gastgeber.

Zahlreiche Akteure präsentieren in der Innenstadt rund um das urmu, den Kirchplatz und bis zum einzigartigen Blaubeurer Geoschatz, dem Blautopf, ein buntes Programm mit Infoständen, Führungen und Mitmachaktionen für die ganze Familie. Beim Museumsfest und dem parallel stattfindenden Stadtfestle ist auch für Musik, Unterhaltung und das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Auch die Gemeinde Sontheim an der Brenz ist wieder mit dabei. Neben einem Infostand haben Besucher die Chance bei verscheidenen Mitmachaktionen Preise zu gewinnen. Besuchen sie uns auf dem Geoparkfest in Blaubeuren, am Sonntag, dem 03. Juni 2018 von11.00 bis 18.00 Uhr.

Weitere Informationen zum Geoparkfest finden sie pdfhier.

Achtung! Der Eichenprozessionsspinner ist in Sontheim wieder zu finden. Wer mit den giftigen Haaren der Raupen in Kontakt gekommen ist, sollte seine Kleidung sofort wechseln und sich gründlich duschen. Die giftigen Raupenhaare des Eichenprozessionsspinners können unter anderem zu entzündlichen und juckenden Hautbeschwerden sowie Atemnot führen.

Bei Hautreaktionen sollten Betroffene insbesondere einen Arzt aufsuchen, bei Atemnot sofort den Rettungsdienst alarmieren.

Unter anderem sind an folgenden Stellen sind Eichenprozessionsspinner zu finden:
- Spielplatz Eschenweg
- Sportplatz - Bergstraße

Wir bitten um entsprechende Vorsicht an den genannten Orten.

Bild GruppenbildSaint Valerys Nächte sind kurz, möchte man in Abwandlung eines angegrauten Faschingsschlagers im Rückblick auf eine viertägige Reise singen, die 90 Sontheimer über Himmelfahrt in die Normandie führte. Dort an der Alabasterküste liegt die Kleinstadt und aufgrund ihres Erscheinungsbildes wohlhabend scheint. Mitten in der Stadt befindet sich ein Yachthafen, in dem viele Segelboote und kleinere Motorboote vor Anker liegen. Je nach Wind schwappt das Wasser des Atlantiks schon mal mächtig an die Küste und lässt die Wellen an der Kaimauer und dem Leuchtturm brechen.

Die Franzosen hatten großes Programm vorbereitet, um noch besser Land und Leute, vor allem die Umgebung der „Haute Normandie“ besser kennenlernen zu dürfen. Auf der Hinfahrt an Himmelfahrt hatten die beiden Grüninger-Busse Station in Reims gemacht, wo die Kathedrale in Augenschein genommen wurde.

Am Freitag wurde zunächst der Startschuss für ein Baugebiet gegeben, das etwa vier Millionen Euro kostet und Sontheims Namen tragen wird. Gleich danach wurde eine Patchwork-Ausstellung eröffnet und hernach unter freiem Himmel ein Empfang für die Gastgeber und die deutschen Gäste seitens der Gemeinde gegeben.

Am Nachmittag führte die Fahrt zu einem der großen Bauernhöfe, die auf 500 Hektar Grund Schweinezucht und Leinanbau betreiben. Danach war ein Milchbauer Besuchsziel. Dort wird leckeres Speiseeis (25 000 Liter Eis im Jahr) hergestellt, das vor allem auch in den Restaurants leidenschaftlich nachgefragt ist.

Am Abend war dann in der prächtig geschmückten Stadthalle das ausgelassene Fest, das die Arbeit der Partnerschaftskomitees ins rechte Licht rückte und bis lange nach Mitternacht brannte.

Am Samstag führte der Ausflug nach Rouen mit zweistündiger Hafenrundfahrt und leider doch zeitlich viel zu kurzer Stadtbesichtigung. Abends folgte in der Stadthalle der eigentliche Festakt zum 25. Jahrestag der Verschwisterung zwischen Sontheim und Saint Valery.

„Wir feiern so etwas wie Silberhochzeit“, freute sich Sontheims Bürgermeister Matthias Kraut und auch Bürgermeisterin Dominique Chauvel zeigte sich bei der großen Geburtstagsparty mächtig stolz auf all jene, die als Franzosen oder als Schwaben sich verschwistert haben. Vom Fußball ging die „Eheanbahnung“ der beiden Kommunen aus und so wurde doch mit Schmerz an den unvergessenen Horst Benz erinnert, der eine der Väter der Partnerschaft war.

13 Stunden Busfahrt einschließlich Pausen waren in zwei Bussen die Sontheimer unterwegs, bis sie am Abend wohlbehalten in Saint Valery eintrafen und nach Küsschen hier und Küsschen da den Becher der Freundschaft erhoben und sofort wieder Zuhause waren – bei Freunden eben. Die Gastgeber hatten sich alle Mühe gegeben, ein dichtes Programm vorbereitet. Für die mitgekommenen Jugendlichen gab es einen Wassersporttag und damit die prima Chance, dass deutsch-französische Gruppen sich als Team einbringen konnten.

Ein künftiges Wohngebiet wurde vorgestellt. Anstelle eines Spatenstichs wurde eine Tafel mit der Aufschrift Residence Sontheim enthüllt und dort anhand von Animationen das künftige Aussehen der Doppelhäuser vorgeführt. Etwas ganz Besonderes stellt der geplante Kindergarten mit 25 Plätzen dar, der rund um die Uhr geöffnet sein wird. Der Bedarf für diese Art Kinderbetreuung ist wirklich da. Anderswo wurden schon gute Erfahrungen gemacht, betonte Dominique Chauvel.

Im uralten Fachwerkhaus, das den Namen Henry IV trägt, stellten die Brenztal-Quilter und das Atelier Patchwork (St. Valery) wunderschöne Patchwork-Arbeiten aus und wiederholten allerdings mit anderen Exponaten eine deutsch-französische Ausstellung, die bereits aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Partnerschaft in beiden Städten gezeigt wurde. „Diese Ausstellungen im Maison Henry IV sind etwas ganz Besonderes“, lobte Bürgermeister Matthias Kraut allen voran Gerda Nuiding stellvertretend für alle anderen Hobbykünstler.

Thierry Fabarez für Saint Valery und Anja Kutschera für Sontheim stehen an der Spitze des jeweiligen Partnerschaftsvereins. Der Sontheimer Partnerschaftsverein hat mehr als 70 Mitglieder und hofft auf weiteren Zulauf. Es wurden bei verschiedenen offiziellen Begegnungen Reden gehalten und dabei durchaus Akzente gesetzt. Auf die Zwischentöne kam es an. Bürgermeister Kraut hielt es mit Churchill, der einmal formuliert hatte: „Mit der französischen Sprache ist es wie mit meiner Frau: Ich liebe sie, aber ich verstehe sie nicht.“ Kraut dazu: „Mir geht es ähnlich: Ich verstehe zwar meine Frau, aber leider nicht die französische Sprache.“

Beim offiziellen Festakt zu 25 Jahre Jumelage gab es eine faustdicke Überraschung gleich zu Anfang. Dr. Walter Dollhopf, der seine Schulzeit in Frankreich zugebracht und lange den Partnerschaftsverein geführt hatte, wurde mit der Medaille „puor la Jeunesse, des Sports et de l‘Engagement Associatif“ des französischen Staates überrascht. Sie wird verliehen an Menschen, die sich auf besondere Weise im Ehrenamt über alle Maße bewährt haben. Mit äußerst bewegter Stimme dankte Dollhopf für die Ehrung, die Benjamin Gorgibus, Präsident des Comitees für die Medaille de la Jeunesse et le Sport, überbracht hatte.

Im weiteren Verlauf des Festaktes wurden Gastgeschenke ausgetauscht. Die Sontheimer fuhren mit der Nachbildung des Leuchtturms von St. Valery aus einer speziellen Wellpappe durch eine einheimische Künstlerin wieder nach Hause. Matthias Kraut hatte eine Jubiläumsfahne gestalten lassen, die die Wappen der verschwisterten Gemeinden zeigt und die Jahreszahlen 1993 und 2018 zeigt. Kraut erinnerte an die damaligen Oberhäupter Dr. Jacques Couture auf französischer und Peter Welsch auf deutscher Seite, die am 22. Mai 1993 die Partnerschaftsurkunden unterzeichneten. Bei 25 Jahren Ehe feiere man die Silberhochzeit und spüre, das mit Silber etwas veredelt wurde, machte der Redner deutlich. Viel sei für die Völkerverständigung und die Aussöhnung getan worden. Die Arbeit der Partnerschaftsvereine könne man nicht hoch genug schätzen. Allerdings müsse diese Jumelage weiter entwickelt werden: „Dazu ist unsere Partnerschaft von großer Bedeutung. Deshalb müssen sich auch künftige Generationen für den Fortbestand und die weitere Ausgestaltung einsetzen“.

Dominique Chauvel rief zu Beginn ihrer Rede alle jene auf die Bühne, die auf französischer oder deutscher Seite die Männer und Frauen der ersten Stunde gewesen sind und die Grundlage für die Jumelage erarbeitet haben. Sie erwähnte Konrad Adenauer, dessen Traum von den Vereinigten Staaten von Europa bis heute nicht in Erfüllung gegangen sei: „Wir haben die Aufgabe uns zu erinnern und wir haben vor allem die Aufgabe die Zukunft zu gestalten und dauerhaft ein Europa des Friedens und der Einheit zu bewahren“. Hier rief sie unter großem Beifall die Jugendlichen aus beiden Städten dazu auf, das Erbe der Eltern anzunehmen und in herzlicher Freundschaft weiter zu formen.